Immer wieder werden Innovationen von konservativen, d.h. von gewohnheitsmäßig etablierten Kräften verteufelt. Die Begründung ist offenkundig. Das Neue ist der Feind des alten. Innovationen werden als Bedrohung empfunden.

Journalismus sollte eigentlich ein ehrliches Geschäfts sein. „Eigentlich“ steht für die Journalisten, die durch schlechte Recherche oder durch beeinflusste Meinungsäußerungen eine Branche in den Schmutz ziehen. Und dann gibt es Experten., – tatsächliche und selbst ernannte. Die selbst ernannten geben vor, sich lange mit einem Thema auseinander gesetzt zu haben, gehen mit ihren Ansichten an die Öffentlichkeit und werden von dieser für Experten gehalten.

Zweifellos gibt es in der neuen Branche der Kryptoindustrie eine Reihe von schwarzen Schafen, die es zu kritisieren gilt.

Aber selbst die „weissen Schafe“ werden gelegentlich angefeindet, weil einzelne enttäuschte Anleger abenteuerliche Kalkulationen aufmachen und falsche Behauptungen aufstellen, die von den ahnungslosen selbsternannten Experten unkritisch und unreflektiert als eigene Expertenmeinung übernommen werden.

Das seit Jahrzehnten rechtlich und wirtschaftlich anerkannte Vermarktungsprinzip des Empfehlungsmarketing, auch als Network Marketing oder MLM bekannt, ist ein beliebtes Objekt für unseriöse Kritiker. Sie bezeichnen pauschal alle Unternehmen, die ihre Konzepte in der Form des Empfehlungsmarketing vermarkten, als „Schneeballsysteme“ und damit als illegal. Und dies ohne sich zuvor mehr als nur oberflächlich mit jedem einzelnen Konzept beschäftigt zu haben, um danach zu der Erkenntnis zu gelangen, dass die getroffenen Aussagen nur dazu angetan sind, einer ganzen Branche zu schaden. Immerhin beweist das berechtigte Zweifel am jeweiligen Expertenstatus.

 

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