Blockchain, Bitcoin & Co, die „Schmuddelkinder“ der Finanzszene? Weit gefehlt. Kryptozahlungen und Blockchain sind mittlerweile DER Rettungsanker für die vom Fortschritt der Technologie bedrohten Bankinstitute.

Ralph Hamers, Chef der niederländischen Bank ING, sagte, dass die Digitalisierung verheerende Wirkung in der Bankbranche hinterlassen werde. Schon in wenigen Jahren werde jeder zweite Banker nicht mehr benötigt.

Bislang standen Banken den neuen Kryptowährungen ablehnend gegenüber. Doch das ändert sich gerade.

Die Technik wird das Geschäft der Banken grundlegend verändern. Es geht um nicht weniger als um die Neuerfindung der Banken, meint Anja Bedford, der neue Liebling von Christian Sewing. Christian Sewing ist der Chef der Deutschen Bank.

Sewing sagte kürzlich: „In fünf bis zehn Jahren wird man das Bankgeschäft kaum noch wiedererkennen“. Anja Bedford ist seit gut zwei Jahren als Direktorin in London für die Blockchain-Entwicklungen verantwortlich. Bedford ist das Gesicht für die Zukunft der Deutschen Bank.

Das wichtigste Projekt von Anja Bedford ist, eine eigene Kryptowährung für Banken zu entwickeln. Sie arbeitet nach dem Motto: „Macht es noch Sinn, das alte System zwanghaft anzupassen, oder schaffen wir lieber gleich etwas ganz Neues?”

Sewing und Bedford sind keineswegs allein. Blackrock, weltgrößter Vermögensverwalter, Goldman Sachs, GPMorgan, die Bank of America, Santander, der niederländischen Finanzkonzern ING und, und, und. Wohl kein einziges namhaftes Institut kann es sich leisten, sich nicht mit der neuen Technologie auseinander zu setzen. Alle sind sich bewusst, dass die revolutionäre Technik, auf der alles Kryptogeld basiert, zur Gefahr für den ganzen Berufsstand geworden ist.

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