Lange haben die Banken Bitcoin & Co verteufelt. Die Argumente in dieser Zeit waren angstgesteuert. Warum? Kryptowährungen funktionieren „Peer-to-Peer“. Eine Bank wird da einfach nicht gebraucht. Banker fürchteten daher um ihre Jobs. Und tun es heute noch.

Die Boulevard-Presse hat die Szenarien des Schreckens und die Risiko Warnungen, die die Banken gegenüber ihren Kunden verbreitet haben, gerne übernommen, anstatt sich objektiv und sachlich mit der Materie auseinander zu setzen. Die breite Öffentlichkeit lässt sich natürlich beeinflussen und gerät somit zu einem schiefen Urteil.

Die Fachpresse macht es da besser. Das sind Leute, die die Materie verstehen und den Markt nicht nur aktuell, sondern auch vorausschauend beurteilen.

Kryptowährungen sind beileibe nicht perfekt. Volatilität, Alltagstauglichkeit, Zugang sind zum Beispiel Kritikpunkte, die die breite Anwendung bisher ausbremsen. Immerhin haben wir es mit einer neuen Technologie zu tun, die erst dabei ist, den Kinderschuhen zu entwachsen.

Langsam zwar, aber absolut sicher jedoch verbreitet sind inzwischen die Auffassung, dass es kein Vorbei mehr gibt, was die neuen alternativen Zahlungsmethoden und was Bitcoin & Co betrifft. Gefühlt gibt es kaum mehr ein Unternehmen, dass sich noch nicht mit Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain Technologie für ihre innerbetrieblichen Zwecke befasst. Die Blockchain Technologie ist die Grundlage nicht nur für die Kryptowährungen, sondern für eine breite Vielzahl von Anwendungen.

Staaten und Regierungen, deren Sorge sich in erster Linie auf Sicherheit, Geldwäsche und Kontrollierbarkeit bezieht, sind dabei, über eine sinnvolle Regulierung nachzudenken, die technischen Fortschritt und Innovationskraft nicht behindert.

Damit wird gleichzeitig der Boden für die weitere breite Akzeptanz durch große Finanzdienstleister gesorgt.

Und siehe da, die ersten Banken fangen an, sich aus ihrer Antihaltung zu lösen und sich ernsthaft mit dem Nutzen von Blockchain und Kryptowährungen auseinander zu setzen. Das erste Bankinstitut hat sich mit einem Krypto Start-up zusammengetan und bietet jetzt Bitcoin Konten mit vollwertigen Bankdienstleistungen an.

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